FCO hat AS „am Hacken“

Aber die Azzurri gewinnen das Pfeiffer-Turnier durch ein spätes Tor 1:0

Eine kurzfristige Absage sorgte für ein wenig Unmut, der sportliche Verlauf des 37. Hans-Pfeiffer-Gedächtnisturniers am Sonntag stimmte die Verantwortlichen des Gastgebers FC Olympia Lampertheim aber wieder zufrieden. „Wir haben das beste Endspiel der letzten fünf, sechs Jahre gesehen“, meinte Patrick Andres vom FCO-Sportausschuss. Dass sich die Blau-Schwarzen durch einen späten Gegentreffer Azzurri Lampertheim 0:1 geschlagen geben mussten, tat der guten Stimmung letztlich keinen Abbruch. „Wir haben eine neu formierte Mannschaft und hatten die Azzurri trotzdem mächtig am Haken“, so Andres.

Hüseyin Ulutas beendete fünf Minuten vor Spielende die FCO-Träume vom Turniersieg. Bis dahin hätten die Gastgeber laut Andres aber schon in Führung liegen müssen, vergaben die Blau-Schwarzen doch auch beste Einschussmöglichkeiten.

Bevor das Turnier begann, mussten die Olympianer indes erst einmal einen neuen vierten Teilnehmer finden. Waldesruh sagte seine Teilnahme aus personellen Gründen kurzfristig ab. Dafür sprang die SG Nordheim/Wattenheim ein, die eine gemischte Mannschaft ins Rennen schickte und sich gut verkaufte. Nach einem 0:2 zum Start gegen den FCO musste sich die SG letztlich aber mit dem vierten Platz begnügen.

Rang drei belegte der TV Lampertheim, der nach einem 0:1 zum Start gegen die Azzurri die SG mit 1:0 schlug. Das Spiel wurde allerdings nach 25 Minuten wegen eines heftigen Gewitters abgebrochen. Mit der Zuschauerresonanz waren die Olympianer übrigens zufrieden. „Wir tragen das Turnier auf jeden Fall auch weiterhin am Sonntag aus“, so Andres.


Quelle: Lampertheimer Zeitung / Foto: Thorsten Gutschalk



Die 37. Auflage des vom FC Olympia Lampertheim ausgerichteten Hans-Pfeiffer-Turniers ging gestern an den A-Ligisten Azzurri Lampertheim. Damit trugen sich die Azzurri nach den fünf Erfolgen von 2011 bis 2015 bereits zum sechsten Mal in den letzten acht Jahren in die Siegerliste ein. Im Endspiel bekam es das Team von Azzurri-Coach Martin Göring im Adam-Günderoth-Stadion mit der neuformierten Mannschaft des Ausrichters FC Olympia Lampertheim zu tun. Dabei hatte der B-Ligist FCO durchaus seine Chancen, um nach 2016 erneut den Titel zu holen. Doch letztendlich zeigte sich im Endspiel nur Hüseyin Ulutas von den Azzurri treffsicher (38.) und machte den 1:0-Sieg für die Italiener klar.

„Wir hatten unter der Woche schon anstrengende Spiele und mussten daher auch nach unserem 1:0-Halbfinalsieg gegen den Kreisoberligisten TV Lampertheim im Endspiel etwas rotieren. Dass das nicht unsere Stammformation in der Abwehr war, hat man dann doch gemerkt. Letztlich haben wir zu viel zugelassen und hatten in unserem Torwart Jan Riffel den besten Mann“, sieht Azzurri-Trainer Göring seine Mannschaft trotzdem auf dem richtigen Weg.


Die Rolle des Unglücksraben fiel im Endspiel FCO-Angreifer Heiko Hanusch zu, der beim 2:0-Halbfinalsieg über die aus A- und D-Liga-Spielern gemischte Truppe der SG Nordheim/Wattenheim noch sehenswert das 2:0 erzielt hatte. „Wenn Heiko einen oder zwei seiner vier Hochkaräter verwertet, dann kann das Finale auch für uns ausgehen. Trotzdem hat die Mannschaft das gezeigt, was ich von ihr sehen wollte und gegen einen A-Ligisten gut dagegengehalten“, war der neue Olympia-Trainer Thomas Düpre voll des Lobes für sein Team.


„Wir standen ohne Mannschaft und Trainer da und haben in den letzten fünf, sechs Wochen hart gearbeitet“, ist FCO-Abteilungsleiter Patrick Andres selbst erstaunt darüber, was die Blau-Schwarzen innerhalb dieser kurzen Zeit auf die Beine stellen konnten.

Mit dem Wetter hatte man beim Pfeiffer-Turnier allerdings etwas Pech. So wurde das Spiel um Platz drei zwischen dem TV Lampertheim und der SG Nordheim/Wattenheim gestern nach 20 Minuten beim Stand von 1:0 für den TVL vom Schiedsrichter wegen des Unwetters unterbrochen. Im Einvernehmen aller Beteiligten wurde dann entschieden, diese Begegnung nicht mehr anzupfeifen und mit dem Stand von 1:0 für den TVL in die Wertung eingehen zu lassen. Nachdem sich das Gewitter verzogen hatte, konnte das Finale schließlich mit 17-minütiger Verspätung angepfiffen werden.


Quelle: Südhessen Morgen / Andreas Martin

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