Mit einem Sieg im letzten Heimspiel hat die Bürstädter Eintracht die Aufstiegsrelegation gesichert. Die Groß-Rohrheimer Alemannia und die Lampertheimer Olympia wurden dagegen von ihren Gegnern in der Fußball-A-Liga regelrecht abgeschossen.
O. Lampertheim - SG NoWa 0:10
Wieder einmal hatten die Lampertheimer mit Personalproblemen zu kämpfen und konnten das letzte Saisonheimspiel gegen die SG Nordheim/Wattenheim nur mit zehn Spielern antreten. Für die Catic-Elf bedeutete dies leichtes Spiel, was Theiss (10., 58.), Möbius (17., 85.), Himbert (20., 32.), Tanriverdi (40., 79.), Hihn (72.) und Pixberg (87.) in Tore ummünzten.
Eintr. Bürstadt - Ober-Abtst. 4:2
“Dieses Spiel hat gezeigt, dass unsere Mannschaft Charakter hat. Trotz Unterzahl haben alle toll zusammengearbeitet und haben sich den Sieg deshalb auch verdient”, freute sich Bürstadts Pressesprecher Florian Keinz über den Heimsieg gegen den FC Ober-Abtsteinach.
Wie es sich für einen Aufstiegsanwärter gehört, ging die Eintracht durch Tore von Patti (13.) und Kaluza (22.) schnell mit 2:0 in Führung. Danach folgte ein Schock für die Kilian-Elf, denn bei einer Schiedsrichterentscheidung konnte sich Hasslinger mit Unmutsbekundungen nicht zurückhalten, was Schiedsrichter Hofmann erst mit einer gelben, dann der Gelb-Roten und schließlich mit einer Roten Karte quittierte (24.). Anschließend verwandelte Sattler einen Strafstoß zum Anschlusstreffer für die Ober-Abtsteinacher (24.). Trotz Unterzahl spielte die Eintracht weiter nach vorne und bekam wenig später selbst einen Elfmeter zugesprochen, den Keinz verwandelte (32.). Kurz vor der Halbzeitpause brachte Trenkwald den FCO zwar mit einem Kopfballtor noch einmal heran, zu mehr sollte es aber nicht mehr reichen. Kurz vor Abpfiff schloss Marco Haberer einen Alleingang zum 4:2-Endstand ab. “Nun haben wir den Relegationsplatz sicher und wollen natürlich aufsteigen. Es wäre extrem schade, wenn uns das nicht gelingen würde. Doch auch so haben wir eine sehr gute Runde gespielt”, sagte Keinz. Eine nicht unerhebliche Rolle sprach er den Fans zu: “Sie waren über die gesamte Runde tatsächlich ein zwölfter Mann und haben unsere Mannschaft immer toll unterstützt.”
TSV Aschbach - Groß-Rohrh. 8:1
Mit einem 8:1-Kantersieg über die Alemannen verabschiedet sich der designierte A-Liga-Meister und zukünftige Kreisoberligist TSV Aschbach vom Publikum. “Das war ein würdiges letztes Heimspiel, sehr ansehnlich und spielerisch enorm stark”, befand Aschbachs Pressesprecher Ali Baytürk nach dem Sieg gegen die Groß-Rohrheimer. Bereits nach 20 Minuten hatte der TSV den Sieg in der Tasche. Knapp (5.), Weihrauch (7.), Fink (18.) und Wetzel (20.) brachten den Ligaprimus mit 4:0 in Führung. Zwar erzielte Schulz anschließend den Groß-Rohrheimer Ehrentreffer (24.). Auch in der zweiten Halbzeit präsentierte sich Aschbach in Torlaune und schraubte durch Tore von Knapp (52., 54.), Weihrauch (73.) und Fink (81.) das Ergebnis in die Höhe.
FSG Bensh. - Azzurri Lamperth. 2:0
Während die Azzurri bereits seit dem vergangenen Donnerstag den Klassenerhalt in der Tasche haben, sind nach Toren von Schmidt (59.) und Mautry (75.) auch die Bensheimer sicher durch. rago
Südhessen Morgen 25. Mai 2010



